Forschung, Beratung und Evaluation

Unsere Aktivitäten in der Forschung, Beratung und Evaluation beziehen sich v.a. auf die Themenfelder (1) soziale Ungleichheit, Prekarisierung, Armut und Diskriminierung; (2) Soziale Stadt(teil)entwicklung; (3) Demokratie, Partizipation und Governance-Strukturen in der räumlichen Planung sowie (4) Wohnen, Alltagsleben und Mobilität unter Berücksichtigung fortschreitender Technologisierung und digitaler Transformationen.

Unser Methoden- und Theorieset ist vielfältig und umfasst u.a. Ansätze der Sozialraumanalyse, der partizipativen Aktionsforschung, dialogisch-ethnographische Zugänge, Policy- und Diskurs-Analyse, Akteurs- und Governance-Analysen sowie raumbezogene Prozess- und Strukturanalysen. Viele unserer Forschungsprojekte werden gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren entwickelt und durchgeführt, die in der Stadt- und Regionalentwicklung tätig sind. In der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation von Projekten und Programmen arbeiten wir überwiegend formativ und mit programmtheoretischen Modellen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Lehrforschungsprojekte, die gemeinsam mit Studierenden am Forschungsbereich entwickelt werden.

Unser Forschungsverständnis baut auf zwei Eckpfeilern auf:

  • Transdisziplinarität: Ausgangspunkt der Forschung sind lebensweltliche, gesellschaftliche Problemstellungen sowie die systematische Verbindung von „wissenschaftlichem“ und „praktischem“ Wissen
  • Methodentriangulation: Anwendung unterschiedlicher Methoden qualitativer und quantitativer empirischer Sozialforschung und deren Integration in Mixed-Methods-Designs