Dipl.-Ing. Esther Blaimschein BSc.

Univ.-Ass. / PraeDoc
Stadt- und Raumplanung, Urbanistik, Planungskultur / Mentalitäten / Identität, Smart City, Digitalisierte Stadt

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Dipl.-Ing. Esther Blaimschein studierte Raumplanung und Raumordnung an der TU Wien, ein Gastsemester Landscape Architecture & Urban Design an der Manchester Metropolitan University sowie Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien (nicht abgeschlossen). Ihre Masterthese verfasste sie am Fachbereich Soziologie unter dem Titel „Stadtforschung und die Wiener Seele: Handbuch zum urbanen Unglücklichsein“. Nach Zwischenstation in der Energiewirtschaft arbeitete sie privatwirtschaftlich in der Immobilienprojektentwicklung im Bereich Gesundheitswesen. Ab 2014 war sie externe Lektorin an der TU Wien. Seit 2016 ist sie Universitätsassistenten am Arbeitsbereich Urbanistik im Rahmen des innovativen Projektes mit dem Titel „Smart Cities, Technological Innovation and the Social Shift – New technologies shifting society: The opposite of loneliness – Digitalization and technologies closing ranks“, gefördert aus Forschungsförderungsmitteln der TU Wien. Das dreijährige Projekt ist interfakultär in Kooperation zwischen dem Department für Raumplanung, Arbeitsbereich Urbanistik und der Fakultät für Informatik, HCI Gruppe, angelegt. Esther Blaimschein ist Mitglied im Verein Karls Garten und projektweise mit ihrer Agentur KARLS concept. im Bereich Urban Gardening und neue produktive Lebensräume im urbanen Raum tätig.

Lehre und Forschung

In der Lehre und Forschung liegt der Fokus auf den Themenfeldern Smart City, insbesondere bezugnehmend auf Fragestellungen der Planungskulturen und Mentalitäten in Verschneidung mit zunehmender urbaner Technologisierung und Digitalisierung. Es werden vor allem Fragen künftiger Planungsinstrumente in Anbetracht von Digitalisierung und der Interaktion zwischen Mensch und Maschine / Computer im urbanen Kontext behandelt. Ferner wird der Begriff einer „Smart City“ per se hinterfragt und über die reine Technologiekomponente hinaus beleuchtet.

Im Rahmen der innovativen Projektförderung soll untersucht werden welche (Aus)Wirkungen technische Innovationen auf neue Stadtteile, auf das Wohnverhalten, die Nachbarschaft und das soziale Leben sowie die individuellen Lebenswelten und Mentalitäten erzeugen. In erster Linie geht es um das Verstehen, wie die Wechselwirkungen zwischen sozialem Handeln und Verhalten, zwischen sozialer und gesellschaftlicher Struktur, zwischen Wohnformen und Nachbarschaften – also Gemeinschaft und Individuum – und einer neuen Technik (am Beispiel der Smart City und Smart Living Netze) bzw. Kulturtechnik gestaltet sind.

 

Wissenschaftsstipendium

Abgeschlossen:

  • „Anatomie der Wiener Seele oder das Nacktgehen eines städtischen Habitus. Forschungsbericht einer Anamnese“, Wissenschaftsstipendium der MA 7 – Kultur, Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien

 

Projekte / Lehre (Auswahl)

Abgeschlossen:

  • „Fokus: Planungs- und Raumtheorie Urbanistik – Eigenlogik der Städte?“
  • „Fokus: Planungs- und Raumtheorie Smart Cities, Technological Innovation and the Social Shift“
  • „Summer School – Designing Places & Urban Mentalities“, 21.-28. August 2016
  • „Smart, Digital, Tinderland, Urban“, 5.Dezemer 2016

Forschungsprojekte (Auswahl)

Laufend:

  • Innovatives Projekt: „Smart Cities, Technological Innovation and the Social Shift – New technologies shifting society: The opposite of loneliness – Digitalization and technologies closing ranks“ (Arbeitsbereich Urbanistik und Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung HCI)
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